Theresa Goesling Sie kam am Freitag, den 18. November, live aus den USA zu uns, um ihre Aquarelltechniken und ihre Lieblingsfarbpalette vorzustellen.

Hier ein kurzes Interview mit Theresa:

Warum machst du Kunst? 

Kunst und die Kunstszene begleiten mich schon mein ganzes Leben. Ich bin im pazifischen Nordwesten aufgewachsen, wo es viel regnet. Meine Bilder vermitteln ein lebendiges, fröhliches Gefühl, denn genau das hat mich an einem trüben Regentag am glücklichsten gemacht.

Wie lange malen Sie schon?

Schon als Kind habe ich leidenschaftlich gern gemalt und gestaltet. In der Grundschule gewann ich einen Preis für meine Aquarellbilder, und in der Mittelschule wurde eines meiner Bilder für das Cover unseres Jahrbuchs ausgewählt. Als Erwachsene habe ich in Büchern und Zeitschriften wie Splash, Outdoor Painter, Artist Magazine, Watercolor Artist und der American Watercolor Society veröffentlicht. Ich war außerdem Präsidentin der Northwest Watercolor Society und gebe seit Jahrzehnten Vorführungen für Daniel Smith und werbe für seine Farben.

Haben Sie eine formale künstlerische Ausbildung?

Ja, ich habe Bildende Kunst an der University of Washington studiert sowie Visuelle Kommunikation und Illustration am Art Institute of Seattle.

Sind Sie ein professioneller Künstler oder ein Hobbykünstler?

Ich bin freischaffende Künstlerin und Dozentin. Bis zum Ausbruch von Covid habe ich in meiner Galerie und meinem Atelier unterrichtet, jetzt gebe ich Kurse online via Zoom und im Freien in ganz Europa und den USA.

Was inspiriert dich?

Wir haben das Glück, Künstler zu sein und die Schönheit im Alltag zu sehen. Die Schönheit um mich herum inspiriert mich zum Malen, besonders das Spiel von Licht und Schatten.

Welche Musik hörst du beim Malen? 

Musik, die mich entspannt und mich an meine Reisen erinnert, wie zum Beispiel Andrea Bocelli. Oder es kann auch Popmusik sein, wenn ich neue Energie tanken möchte.

Hattest du einen Mentor?

Ich würde sagen, ich habe mich mit inspirierenden Menschen umgeben. Meine Großmutter war Künstlerin, meine Mutter Fotografin. Einer meiner Hochschullehrer war Bill Cummings – er hat mich sehr beim Konturzeichnen und beim Erzählen von Farbgeschichten gefördert.

Malst du jeden Tag? 

Ich habe mein Unternehmen so genannt Mach jeden Tag zu einem Gemälde. Es handelt sich um ein Reise- und Workshop-Unternehmen, aber ich unterrichte auch über andere Kanäle, die Sie auf meiner Website finden. Ich habe auch ein Lehrbuch für Malerei verfasst. Ich bin jeden Tag kreativ tätig, sei es in Gedanken oder auf Papier. Ich bin täglich in meinem Atelier und male mehrmals pro Woche. Ich arbeite ständig an den Lektionen für meine Workshops. Für meine Demonstrationen male ich zweimal täglich im Freien. Außerdem mache ich täglich unzählige Fotos und Videos, die mir als Vorlage dienen.

Malst du ein Bild nach dem anderen oder arbeitest du an mehreren gleichzeitig? 

Ich habe immer mindestens ein angefangenes Gemälde. Meistens arbeite ich gleichzeitig an zweien. Das hilft mir, ein Bild nicht zu überarbeiten.

Malen Sie lieber im Atelier oder im Freien?

Für mich ist das Malen im Freien so befreiend und entspannend. Ich bevorzuge es, allerdings zwingt mich das Wetter in Seattle oft dazu, einen Maltag drinnen zu verbringen. Wenn ich in der Wüste bin (ich teile meine Zeit zwischen Seattle, Washington, und La Quinta, Kalifornien, auf) und es zu heiß ist, gehe ich vielleicht doch zum Malen nach drinnen.

Wie viele Kernfarben verwenden Sie? 

Meine Palette umfasst 18 Farben, dazu Titanweiß und Neutralton. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt, eine DANIEL SMITH Dot Card mit meinen Farben darauf zu erhalten.

Tuben, Pfannen oder Stäbe? 

Ich bevorzuge Tuben, da sie sich am einfachsten mit Wasser reaktivieren lassen.

Woran erkennt man, dass ein Werkstück fertig ist?  

Ein Bild ist fertig, wenn ich einen Schritt zurücktrete und die Tonwerte gut zur Geltung kommen und die Farben leuchten. Ich habe meine Farbpalette gewählt, weil sie vor Farbe und Licht strahlt.

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