Jodi Steele’Das verspielte Ottergemälde entstand als Erkundung der granulierenden Eigenschaften von Sodalith echt Und Mondschwarz. Diese subtilen, vielseitigen Farben entstehen aus grobkörnigen Pigmenten, die beim Auftragen in Lasuren wunderschöne, netzartige Muster bilden und so die Textur verstärken.
Jodi erzählt: “Ich war experimentierfreudig und ließ mich von der Sumi-e-Malerei inspirieren. Ich suchte nach einer hochpigmentierten, dunklen Lasur mit viel Ausdruck. Ich mischte meine beiden Farben und trug sie mit einem großen Pinsel und lockerer Hand auf. Die granulierenden Pigmente konnten sich auf dem Malgrund absetzen. Nach dem Trocknen verwendete ich eine zweite, präzisere Farbschicht, um die Gesichtszüge anzudeuten und die ausdrucksstarken kleinen Zehen zu gestalten.”
Die Granulierung von Aquarellfarben tritt nur bei bestimmten Pigmenten auf. Mit wenigen Ausnahmen enthalten diese Farben ein oder mehrere anorganische Pigmente, die Metalle enthalten. Der Granulierungseffekt verstärkt sich durch die Zugabe von deionisiertem oder destilliertem Wasser. Die Pigmente setzen sich aus der Bindemittel-Wasser-Lösung ab und sammeln sich in den Vertiefungen des Aquarellpapiers. Schwerere (dichtere) Pigmente, wie beispielsweise Lunar Black, führen in der Regel zu Granulierung. Kobaltblau.
Nur wenige organische Pigmente granulieren, da ihre Dichte sich kaum von der der Bindemittel-/Wasserlösung unterscheidet. Ein Beispiel für ein organisches Pigment, das in Aquarellfarbe granuliert, ist … Manganblauer Farbton dabei wird ein spezielles Phthaloblau-Pigment verwendet.
Die Zugabe eines granulierenden Pigments kann zu wunderschönen Ergebnissen führen. Probieren Sie es unbedingt aus! Für Jodis Hintergrund verwendete sie transparentes, nicht granulierendes Pigment. Nickel-Azo-Gelb mit Lunar Blue und kreierte ein sehr vielseitiges Grün, das auf dem Papier wahre Wunder bewirkt.

“Enso” von Jodi Steele



