Agnes Geets Eine Belgierin teilte ihre Lieblingspalette und Aquarelltechniken mit:

Hier sind Fragen und Antworten mit Agnes:

Warum machst du Kunst?
Es ist etwas, das in mir steckt, glaube ich – etwas, das ich tun muss. Ich kann mir ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen. Kunst zu schaffen ist für mich ein Ausgleich zum Stress, etwas, das ich brauche, da Arbeit und Familie oft viel (manchmal zu viel) Zeit und Energie fordern.

Wie lange malen Sie schon?
Ich zeichne und male, seit ich klein bin. Mit etwa zwölf Jahren durfte ich am Wochenende eine Kunstschule besuchen, um Bleistiftzeichnungen, Tuschezeichnungen und die Grundlagen der Aquarellmalerei zu lernen. Drei Jahre lang ging ich jeden Sonntagmorgen dorthin. 2006 lag mein Vater monatelang im Krankenhaus. Dort, auf dem Flur, hing ein Aquarell, das mich faszinierte. Genau das wollte ich auch machen! Kurz darauf schloss ich mich einer lokalen Künstlergruppe an, um andere Malbegeisterte kennenzulernen. Einige Jahre später besuchte ich zum ersten Mal einen Malkurs. Von da an verbesserten sich meine Fortschritte deutlich.

Haben Sie eine formale künstlerische Ausbildung genossen?
Nein, ich bin größtenteils Autodidakt, habe aber auch in mehreren Workshops bei Künstlern wie Gerda Mentens, Iain Stewart, Thomas Schaller und Joseph Zbukvic Techniken erlernt.

Sind Sie ein professioneller Künstler oder ein Hobbykünstler?
Ein Hobbyist!

Was inspiriert Sie zum Malen?
Inspiration findet sich überall. In der Natur, in Städten, einfach überall auf der Welt, wo wir leben. Da sind auch die vielen Künstler, die ich bewundere. Und da ist auch das Hobby meines Mannes, die Fotografie, daher sind die Ausstellungen, die ich mit ihm besuche, sehr inspirierend.

Welche Musik hörst du beim Malen?
Mein Lieblingsradiosender spielt hauptsächlich Easy Listening.

Hattest du einen Mentor?
Von den Künstlern, die ich im Bildungsbereich kennengelernt habe, gibt es vielleicht zwei, die ich als Mentoren betrachte, weil wir Freunde geworden sind und sie mir immer dann Unterstützung und Rat geben, wenn ich sie brauche.

Malst du jeden Tag?
Nein. Ich wünschte, ich könnte. In meinem Alter kann ein achtstündiger Arbeitstag sehr anstrengend sein, sodass ich keine Energie mehr habe, einen Pinsel oder auch nur einen Stift in die Hand zu nehmen.

Malst du ein Bild nach dem anderen oder arbeitest du an mehreren gleichzeitig?
Normalerweise male ich immer nur ein Bild gleichzeitig, aber wenn ich mehr Zeit habe, beginne ich lieber zwei Werke parallel. Ich habe nämlich die schlechte Angewohnheit, wenn ich im Malfluss bin, ein Bild zu überarbeiten, anstatt es zwischendurch trocknen zu lassen.

Erstellen Sie zuerst ein Konzept?
Ich weiß, dass alle sagen, man solle es tun. Aber schiebe es auf Zeitmangel beim Malen – ich mache das selten.

Malen Sie lieber im Atelier oder im Freien?
Am wohlsten fühle ich mich an meinem Zeichentisch, weil ich gerne Porträts male. Ich liebe aber auch die Freilichtmalerei – ich möchte Workshops besuchen, um meine Fähigkeiten in diesem Bereich zu verbessern.

Wie viele Farben verwenden Sie?
Ich bevorzuge es, die Anzahl so gering wie möglich zu halten. Ich habe aber ein paar Favoriten – Ultramarinblau und Gebrannte Siena sind immer dabei. Für Porträts probiere ich verschiedene Kombinationen aus Gelb- und Rottönen aus.

Tuben, Pfannen oder Stäbe?
Ich muss die Sticks noch ausprobieren, aber normalerweise benutze ich Tuben.

Woran erkennen Sie, dass Ihr Werk fertig ist?
Wenn ich denke, dass es gut genug ist und ich es nicht besser machen kann, mache ich oft ein Foto mit meinem Handy und betrachte es auf einem Bildschirm, um eine objektivere Sicht zu haben. Manchmal lege ich es bis zum nächsten Tag beiseite und sehe es mir mit frischem Blick an. Meistens korrigiere ich dann, was korrigierbar ist, zum Beispiel weiche ich harte Linien hier und da ab.

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