Ich habe kürzlich einen Satz der neuen Artikel hinzugefügt. DANIEL SMITH GOUACHE-Farben Gouachefarben waren eine tolle Ergänzung für meine Sammlung. Da ich hauptsächlich mit Aquarellfarben arbeite, schien sie ebenfalls ein wasserbasiertes Medium zu sein. Und das waren sie auch! Cremig, satt und deckend eröffneten sie mir eine neue Möglichkeit, meine liebsten Aspekte der Malerei – Farbe und Textur – zu erkunden.
Das Spannendste an einer neuen Farbe ist für mich nicht nur ihre eigene Beschaffenheit, sondern auch, wie sie mit anderen Farben meiner Palette harmoniert. Am besten gelingt das mit einer Farbmischtabelle, die mir einen ersten Eindruck davon vermittelt, wie zwei Farben zusammenwirken. Anschließend kann ich diese Farben weiter erforschen, indem ich Farbmuster mit unterschiedlichen Pigmentverhältnissen anfertige. Da ich 22 neue Gouachefarben hatte, entschied ich mich für eine größere Farbmischtabelle, die ich zur schnellen Orientierung bei der Farbauswahl an die Wand hängen kann.
Ich habe mit einem Blatt Aquarellpapier begonnen, das groß genug für alle 22 Farben war, was 484 Farbmuster ergibt. Anschließend habe ich das Blatt mit Lineal und Bleistift in ein Raster mit 22 Quadraten auf der horizontalen und vertikalen Achse unterteilt und dabei zusätzlichen Platz für die Beschriftung gelassen. Die Farbnamen werden in chromatischer Reihenfolge aufgelistet und die Quadrate oben und links unten ausgemalt.
Jetzt kommt der spaßige Teil – das Mischen und Ausprobieren aller anderen Felder im Raster. Ich habe zuerst die reinen Farben dort ausgelegt, wo sich die horizontalen und vertikalen Bezeichnungen treffen. Diese Linie verläuft diagonal über die Tabelle und bietet mir zwei Möglichkeiten, dieselben zwei Farben in unterschiedlichen Verhältnissen zu mischen – einmal oberhalb und einmal unterhalb dieser Diagonalen. In der unteren Hälfte der Tabelle habe ich jeweils eine relativ gleiche Menge jeder Farbe gemischt. Für die obere Hälfte, die die Farbe in einem helleren Ton darstellt, habe ich der Mischung mehr Wasser hinzugefügt. Man kann auch jeder Mischung etwas Weiß oder Schwarz hinzufügen, um einen helleren oder dunkleren Farbton zu erhalten.
Die vollständige Farbtabelle mag auf den ersten Blick etwas überwältigend wirken, da alle Farben in ihrer ganzen Pracht direkt nebeneinander liegen – aber ich habe einen Trick, der die Farbauswahl noch einfacher machen kann – erstellen Sie einfach Mischkartenmasken!


Aus einem weißen Karton schnitt ich einige Quadrate in verschiedenen Anordnungen aus – zwei nebeneinander, zwei diagonal gegenüber und einen längeren Streifen. Legen Sie eine Maske über Ihre Farbkarte, um die gewünschten Farben ohne die Ablenkung durch die benachbarten Farbfelder zu sehen. Wenn Sie hauptsächlich auf einem getönten oder schwarzen Hintergrund malen, verwenden Sie für die Maske einen dunkleren Karton.
Ich hoffe, das Erstellen einer Farbmischtabelle macht die Erkundung von Farben für dich spannender – man weiß nie, welche neuen Kombinationen man entdeckt! Häng sie an deine Wand und lass dich inspirieren, tiefer in die Welt der Farben einzutauchen und deine Malmaterialien optimal zu nutzen.






