DANIEL SMITH Markenbotschafter Anders Andersson Er lädt uns zu einer etwas anderen Art von Aquarellvorführung ein – einer, die weniger auf Schritt-für-Schritt-Anleitungen setzt, sondern vielmehr auf die stillen Entscheidungen, die ein Gemälde von innen heraus formen. In diesem nachdenklichen Einblick in seinen kreativen Prozess zeigt Anders, wie er Tiefe erzeugt, den Blick des Betrachters lenkt und Harmonie und Kontrast in Einklang bringt, während er gleichzeitig die natürliche Schönheit des Bildes zur Geltung bringt. DANIEL SMITH EXTRA FINE Aquarell Sich zu entfalten. Anstatt nach Perfektion zu streben, enthüllt er die Denkweise hinter jeder Ebene und bietet Künstlern einen inspirierenden Einblick, wie Absicht, Beobachtung und Experimentieren auf dem Papier zusammenwirken.

Hier ist eine Demo, die sich mehr darauf konzentriert, wie ich beim Malen denke, als darauf, wie man Schritt für Schritt malt.

1: Tiefe

Ich strebe nach größtmöglicher Bildtiefe. Dabei denke ich in drei Schritten: Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Um zusätzliche Tiefe zu erzielen, verwische ich den Hintergrund. Besonders sorgfältig achte ich darauf, die weißen Bereiche zu erhalten.

2: Baumformen

Ich male Baumstämme. Wichtig ist mir, dass sie nicht alle gleich aussehen und die Abstände zwischen ihnen unterschiedlich sind. Die Stämme sollten in Bodennähe etwas dicker sein. Das zwingt mich, die Formen nicht zu oft zu wiederholen.

3: Harmonie und Schatten

Ich versuche, im Gemälde Harmonie zu erzielen, indem ich nicht zu viele verschiedene Farben verwende. Ich überlege mir, wie die Schatten sein sollen, und verstärke einige davon.

4: Die Pigmente schützen

Ich male die mittlere Fläche nass-in-nass und beobachte, wie sich die Pigmente vermischen. Ich achte darauf, sie nicht zu stark zu vermischen. Sonst entsteht schnell ein grauer Brei. Vorsicht mit den Kleinen!

5: Verschwommener Vordergrund

Ich möchte, dass der Vordergrund unscharf wird, deshalb trage ich eine dünne Schicht auf. DANIEL SMITH Titanweiß Gouache. Ich möchte meine Palette nicht mit deckendem Weiß verunreinigen, deshalb drücke ich die Farbe direkt auf einen flachen Pinsel. Ich versuche, nicht zu viel zu malen und dafür zu sorgen, dass der Blick sanft und natürlich in das Bild eintaucht.

6: Einen Schritt zurücktreten

Ich betrachte das Gemälde aus größerer Entfernung und überlege, ob ich etwas hinzufügen oder etwas hervorheben sollte, bevor ich die letzte Schicht auftrage.

7: Kontrast hinzufügen

Um Kontrast zu erzeugen, verstärke ich das Bild mit dunklen Tönen. Dadurch heben sich die hellen Partien stärker ab, und mit etwas Glück entsteht ein Gemälde, das eine besondere Ausstrahlung besitzt.

8: Experiment

Ich male einige Variationen mit verschiedenen Farbkombinationen und experimentiere mit Komposition und Details. Das beste Bild hebe ich für Ausstellungen auf, das zweitbeste geht an den Galeristen, und das schlechteste eignet sich gut zum Anzünden des Ofens.

Anders Andersson

Anders Andersson ist Mitglied der Nordic Watercolour Association. Seine Arbeiten werden in nationalen Ausstellungen und in Europa ausgestellt. Von den besten Meistern zu lernen und seinen eigenen Stil zu entwickeln, hat seine Gemälde für Sammler attraktiv gemacht. Anders liebt es, seine Erfahrungen zu teilen und ist mit mehreren Clips auf YouTube am besten bewertet. Er lebt in Husqvarna, Schweden.