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Als ich vor etwa 20 Jahren beschloss, Malerin zu werden, stand für mich außer Frage, welches Medium ich wählen würde. Aquarell hat mich schon immer fasziniert – die Effekte der Mischung von Pigment und Wasser auf dem Papier sind so einzigartig und herausfordernd, und die Ergebnisse sind so schön. Für mich geht es beim Aquarellmalen darum, eine direkte Aussage zu treffen. Zu viel Kontrolle beraubt das Medium seiner Essenz. Ich glaube, man fesselt den Betrachter am besten, indem man sein Interesse mit ausdrucksstarken Formen und einer gelungenen Komposition weckt und ihm dann erlaubt, die Lücken mit angedeuteten Details zu füllen. Während meiner Lernphase malte ich ausschließlich nach Fotografien, und ich bin froh, diesen Weg gewählt zu haben. Aquarellmalerei birgt viele Tücken, da sie auf präzises Timing und Kontrolle des Farbauftrags angewiesen ist, was vom Wetter beeinflusst werden kann. Mittlerweile male ich auch im Freien, was meine Bemühungen bestärkt hat, ein ausdrucksstarkes, einfaches Motiv zu wählen und zügig zu arbeiten – zwei wichtige Elemente eines allgemein als locker bezeichneten Malstils.   —Andy Evansen

Anders Anderssons Punktkarte
Angela Fehrs Punktkarte