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“Daniel Smith erlaubte es mir, die Texturen, die ich mit Ölfarben, Acrylfarben und Mischtechniken erzielte, nur mit Wasser und Papier zu erzeugen; nachdem ich einige Künstler gesehen hatte, die diese Effekte in Aquarellen anwandten, entdeckte ich, dass der Begriff Aquarell ein viel größeres Spektrum umfasst.“
Ich könnte mich als Autodidaktin bezeichnen, aber das klingt etwas arrogant, denn wir alle besitzen auf die eine oder andere Weise die Gabe der Beobachtung und können damit unsere Fähigkeiten entwickeln. Ein freier Künstler zu sein – im positiven Sinne des Wortes – ermöglicht es einem, eigene Welten zu erschaffen. Und so habe ich den Altar meines ganz persönlichen Glaubensbekenntnisses geschaffen.
Das Erbe des präkolumbischen Mexikos prägt meine Bildsprache tief; vielleicht versuche ich, die Ethnien meines Landes neu zu definieren, indem ich ihnen nicht nur Form, sondern auch Substanz verleihe. Die “Tlacuilos” waren für die Dekoration der aztekischen Tempel zuständig und kannten den Begriff “Kunst” nicht; so verstehe ich Malerei.”
—José Herrera Gallegos




