Minh-Damm Ein Vietnameser teilte einige seiner Lieblingstipps und -techniken für die Aquarellmalerei.

Hier ist ein Interview mit Minh:

Warum machst du Kunst?
Ich glaube, die Kunst hat mich gefunden. Mein Ziel war es, Architektin zu werden, und während meiner Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung für die Architekturhochschule entdeckte ich die Aquarellmalerei. Ich finde, Kunst ist eine wunderbare Art, Geschichten zu erzählen – eine universelle Sprache, die Menschen verbindet.

Wie lange malen Sie schon?
Ich kam 2004 mit der Aquarellmalerei in Berührung und verliebte mich sofort in dieses Medium. Seitdem male ich ununterbrochen.

Haben Sie eine formale künstlerische Ausbildung genossen?
Ja, aber eher mit einem architektonischen als mit einem künstlerischen Schwerpunkt. Ich habe mehrere Zeichenkurse belegt, in denen ich mich auf Perspektive, Geometrie, Architekturstile und historische Details – von der Antike bis zur Moderne – konzentrierte.

Sind Sie ein professioneller Künstler oder ein Hobbykünstler?
Ich arbeite als freiberufliche Künstlerin. Außerdem unterrichte ich Architektur an der Universität und gebe privat Zeichen- und Aquarellkurse. Darüber hinaus engagiere ich mich in der Organisation und Förderung von Kunstveranstaltungen und Ausstellungen.

Was inspiriert dich?
Die Inspiration für meine Kunst schöpfe ich aus Geschichten über Orte, die ich besucht habe, und Menschen, die ich getroffen habe. Manchmal nutze ich meine Kunst auch, um auf bestimmte Probleme hinzuweisen, die sich mitunter nur schwer in Worte fassen lassen.

Welche Musik hörst du beim Malen?
Ich versuche, mich durch Musik in eine bestimmte Stimmung zu versetzen. Wenn ich beispielsweise Motive aus Vietnam male, höre ich Musik mit Bezug zu Vietnam, oder wenn ich italienische Landschaften male, höre ich italienische Musik.
 

Hattest du einen Mentor?
Ich hatte keinen formellen Mentor, aber ich hatte einige informelle, die mir oft mit sehr nützlichen Ratschlägen geholfen haben, nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben.

Malst du jeden Tag?
Nein. Ich wäre überarbeitet, wenn ich das täte, aber ich versuche, jede Woche etwa 2-3 Gemälde anzufertigen.

Malst du ein Bild nach dem anderen oder arbeitest du an mehreren gleichzeitig?
Ich arbeite gleichzeitig an Konzepten und Ideen für mehrere Gemälde, aber wenn ich mit dem Malen beginne, bearbeite ich normalerweise nur ein Werk nach dem anderen.

Malen Sie lieber im Atelier oder im Freien?
Ich genieße beides. Beim Malen im Freien konzentriere ich mich mehr darauf, die Atmosphäre des Ortes einzufangen. Bei meinen Atelierarbeiten hingegen stehen die Geschichten, die ich erzählen möchte, im Vordergrund. Die Freilichtmalerei dient mir auch dazu, Informationen und Geschichten für meine Atelierarbeiten zu sammeln.

Wie viele Kernfarben verwenden Sie?
Meine formale Farbpalette umfasst 18 Farben, die ich gleichmäßig in 3 Gruppen aufteile:
1 – Natur (Blau-, Grün- und Dunkeltöne): Meine absoluten Kernfarben sind Kobaltblau, Viridian, Neutraler Farbton
2 – Licht & Schatten (von Gelb- bis Violetttönen): Meine Favoriten sind Hansagelb Mittel, Pyrrolrot Und Kobaltblauviolett
3 – Erde (Erdtöne): Ich verwende Gelber Ocker Und Piemontit Original die meisten
Ich verwende außerdem einige wechselnde Farben, mit denen ich meine Palette an das jeweilige Motiv oder die geografische Region, die ich male, anpassen kann, um meine Bilder frisch und einzigartig zu gestalten. Aktuell verwende ich gerne Echter Jadeit für asiatische Landschaften und Chinacridon Magenta, was hervorragend für Porträts und figurative Arbeiten geeignet ist.

Tuben, Pfannen oder Stäbe?
Ich verwende meistens Tuben, aber Näpfchen eignen sich auch gut für Pleinair-Skizzen.

Woran erkennen Sie, dass Ihr Werk fertig ist?
Früher habe ich im Freien gemalt, was mich darin geschult hat, meine Bilder nicht zu überarbeiten. Meistens lasse ich ein Bild bei 95% fertig – ich vollende selten zu Hause, was ich im Freien begonnen habe. Sobald ein Bild einen bestimmten Punkt erreicht hat, kann es jederzeit als fertig betrachtet werden.

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