Mich hat der anmutige Rhythmus der Koi-Karpfen schon immer fasziniert. Ihre Muster sind so vielfältig – die dunklen Farben leuchten vor dem strahlenden Orange, Gelb und Rot. Vier verschiedene Fotografien dienten als Grundlage für die Komposition dieses Gemäldes.

Das ist eine tolle Übung, die nicht länger als eine Stunde dauern sollte. Also leg gleich los – vielleicht gelingt dir das Bild sogar besser als mir! Übung und Ausdauer sind der Schlüssel zum Erfolg, also nimm dir jeden Tag Zeit zum Zeichnen und Malen.

Die Farbpalette ist begrenzt und beschränkt sich auf die folgenden fünf DANIEL SMITH Extra Fine Aquarellfarben: Aureolin, Chinacridon Rose, Chinacridon Gold, Ultramarinblau und Phthalogrün.

Ich habe einen #4b-Bleistift verwendet, um die Kois zu zeichnen und ein schönes, wirbelndes Muster zu erzeugen, das den Blick des Betrachters kontinuierlich im Kreis lenkt. Anschließend begann ich, eine Mischung aus … aufzutragen. Aureolin Und Chinacridon Rose Zum ersten Fisch wechselte ich zwischen Gelborange, Orange, Rotorange und Rot, wobei weißes Papier übrig blieb. Ultramarinblau, etwa ein #5-Wert, wobei Ultramarinblau abwechselnd mit Chinacridonrosa für ein Violett und dann für ein Rotviolett gemischt wird.

Wiederhole die Farben Gelb-Orange, Orange, Rot-Orange und Rot bei den nächsten drei Fischen. Ich habe auch ein wenig hinzugefügt. Chinacridon Gold. Achten Sie darauf, in diesem Stadium genügend weißes Papier freizulassen. Der fünfte Koi wurde etwas anders bemalt. Ich habe Aureolin hinzugefügt, dann eine Mischung aus Aureolin und Phthalogrün, die einen gelbgrünen Farbton ergab, in die orangefarbene Mischung gegeben und anschließend Chinacridongold aufgetragen.

Alle dunklen Farbtöne auf den Kois stammen aus einer Mischung von Chinacridonrosa und Phthalogrün, die ein wunderschönes Schwarz ergibt. Für dunklere Mischungen verwende ich weniger Wasser, für hellere Töne mehr. Außerdem habe ich dem Fisch mehr Ultramarinblau beigemischt. Durch die Zugabe von Ultramarinblau zum Rot-Orange entsteht ein gräulicher Farbton, der die leuchtenden Farben des Fisches etwas ausgleicht. Dem Goldfisch oben habe ich zusätzlich etwas Rot beigemischt und hier und da etwas Schwarz hinzugefügt.

Zum Schluss habe ich die Schwarztöne der Fische noch etwas abgedunkelt und die Rottöne stärker betont. Der Hintergrund ist in Ultramarinblau gemalt, dem ich gelegentlich Phthalogrün beigemischt habe. Das blaugrüne Wasser harmoniert gut mit den orange-roten Kois. Ich habe viel Pigment und Wasser verwendet, um das Wasser um die Fische herum zu gestalten. Ich verwende weder Abdeckflüssigkeit noch Maskierflüssigkeit, um das weiße Papier zu schützen, sondern male einfach um die weißen Stellen herum. Solange der Hintergrund noch feucht war, habe ich etwas von der Feuchtigkeit über die Fische gezogen, wodurch einige Kanten verwischt und ihre Flossen weicher wurden, sodass sie fast unter Wasser wirken. Außerdem habe ich, solange das Wasser noch feucht war, rote und orange-rote Farbtupfer hinzugefügt. Mir gefällt es, das Orange-Rot der Fische ins Wasser und das Blau des Wassers in die Fische hineinfließen zu lassen.

Der große Koi rechts ist der wichtigste Fisch, deshalb habe ich ihn detaillierter und mit mehr Weißpapier gezeichnet. Mit etwas weißer Gouache habe ich hier und da Akzente an Flossen und Schwanz gesetzt.