Molly Murrah Sie hat kürzlich ihre Aquarelltechniken und ihre Lieblingsfarbpalette vorgestellt. Falls Sie ihren Livestream auf Zoom verpasst haben – hier ist die Aufzeichnung!
Hier ein kurzes Interview mit Molly
Warum machst du Kunst?
Ich habe schon als Kind gezeichnet, aber erst in der High School habe ich die Kunst so richtig für mich entdeckt. Heute ist Kunst für mich der Weg, meiner Leidenschaft nachzugehen, neue kreative Prozesse zu erlernen, meine Fähigkeiten zu verfeinern und als Mensch zu wachsen – all das trägt zu meinem Glück bei.
Wie lange malen Sie schon?
Ich male seit etwa 20 Jahren mit Leidenschaft mit Aquarellfarben. Im Studium habe ich zunächst Mathematik studiert, bin aber im letzten Jahr zu Kunst gewechselt. Nach dem Studium lebte ich in New York und arbeitete als Verwaltungsassistentin in drei Designfirmen. Die letzte Firma bildete mich zur Produktionsgrafikerin weiter. Anschließend zog ich nach Seattle und wechselte in den Bereich Grafikdesign. 35 Jahre lang war ich freiberuflich tätig – ein idealer Weg für mich, da Design mathematische und künstlerische Fähigkeiten vereint. Heute bin ich unter anderem als Designerin für die Northwest Watercolor Society tätig.
Haben Sie eine formale künstlerische Ausbildung genossen?
Meine Ausbildung habe ich hauptsächlich durch den Besuch verschiedener Kurse und Workshops im Laufe der Jahre bei Aquarellkünstlern erworben, deren Werk ich bewundere.
Sind Sie ein professioneller Künstler oder ein Hobbykünstler?
Ich bin freischaffende Künstlerin. Ich unterrichte Aquarellkurse sowohl in Präsenz als auch online. Es bereitet mir große Freude, anderen Künstlern zu helfen, die gleiche Befriedigung zu finden, die ich beim Malen und künstlerischen Schaffen empfinde.
Was inspiriert dich?
Der Wunsch, eine gute Lehrerin zu sein, treibt meine Suche nach Inspiration an. Wenn ich festlege, was ich in den einzelnen Unterrichtsstunden vermitteln möchte, suche ich nach künstlerischen Hilfsmitteln und Referenzen, die diesem Zweck dienen, und durch diese Suche finde ich überall kreative Inspiration.
Hörst du Musik beim Malen?
Ich höre keine Musik – anscheinend genieße ich den Monolog in meinem eigenen Kopf!
Hattest du einen Mentor?
Ich hatte keinen festen Mentor, sondern habe bei verschiedenen Lehrern gelernt, sei es in fortlaufenden Kursen oder kürzeren Workshops. Aus jeder dieser künstlerischen Erfahrungen habe ich mindestens eine wertvolle Erkenntnis gewonnen, die ich in meinen eigenen kreativen Prozess einfließen lasse.
Malst du jeden Tag?
Nein, das tue ich nicht. Ich habe schon oft gesagt, dass ich mir die Pulsadern aufschneiden würde, wenn ich jeden Tag malen müsste! Ich liebe es, am Computer zu arbeiten und zu gestalten, daher verbringe ich etwa gleich viel Zeit mit beiden Bereichen.
Malst du ein Bild nach dem anderen oder arbeitest du an mehreren gleichzeitig?
Wenn ich ein Bild male, das aus mehreren Phasen mit jeweils längeren Trocknungszeiten besteht, fertige ich unter Umständen mehrere Bilder an. Da ich aber recht schnell male, arbeite ich normalerweise an einem Bild nach dem anderen.
Erstellen Sie zuerst ein Konzept?
Nein. Ich entwickle mein Gemälde im Kopf – meistens noch im Bett, bevor ich aufstehe – und denke so lange darüber nach, bis meine Vision und der Ablauf der Umsetzung klar sind. Meine Erfahrung im Grafikdesign hat meine Fähigkeit geschärft, ein Projekt zu visualisieren, bevor ich es entwerfe, und das hat mir beim Malen sehr geholfen. Sowohl im Design als auch in der Malerei beginnt man immer mit einem leeren Blatt.
Malen Sie lieber im Atelier oder im Freien?
Ich male am liebsten im Atelier. Mein Atelier ist mein Lieblingsplatz.
Wie viele Kernfarben verwenden Sie?
Meine Güte, ich habe so viele wunderschöne DANIEL SMITH-Farben, es ist fast unmöglich, sich für eine zu entscheiden. Ich würde sagen, ich habe 12 bis 14 Grundfarben, die ich am häufigsten verwende. Es kommt aber auch auf das jeweilige Motiv an.
Tuben, Pfannen oder Stäbe?
Ich besitze zwar einige der fantastischen DANIEL SMITH Aquarellstifte, verwende aber hauptsächlich Tubenfarben. Die Stifte sind wunderbar für unterwegs.
Woran erkennt man, dass das eigene Werk fertig ist?
Ich male so instinktiv, dass es schwer zu beschreiben ist. Wenn mir eine gute Zeichnung und Komposition gelungen sind, ich stimmige Tonwerte geschaffen und mein Bild mit ansprechenden Farben belebt habe, dann überkommt mich ein Gefühl tiefer Zufriedenheit. Es ist wie ein Bissen meines Lieblingseises … LECKER!
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