Federn haben mich schon immer fasziniert. Ihre Struktur, ihre Bewegung und vor allem ihr Licht. Wenn man sie genau betrachtet, erkennt man, dass sie nicht nur farbenfroh sind, sondern komplex, vielschichtig und voller subtiler Übergänge. Sie zu malen ist keine Dekoration, sondern ein Verständnis von Form, Licht und Tiefe.

Die Farben

Eines der wichtigsten Elemente beim Malen von Federn ist die Farbe. Ich fühle mich oft zu Blautönen hingezogen. Einige meiner Lieblingsfarben DANIEL SMITH Aquarelle enthalten Manganblauer Farbton, Kobaltblau, Indanthronblau, Und Französisch Ultramarin.

Diese Blautöne bieten eine wunderschöne Bandbreite an Temperatur und Tiefe, wodurch ich sowohl Sanftheit als auch Intensität erzeugen kann.

Ich verwende auch leuchtende Rot- und Gelbtöne, wie zum Beispiel Bio-Zinnober, Pyrrolrot, Transparentes Pyrrolorange, Hansagelb Mittel, Und Chinacridon Gold.

Diese Farben verleihen dem Gemälde Leben und Kontrast, insbesondere bei der Darstellung von Vögeln, die ein breites Farbspektrum aufweisen.

Irisieren

Was Federn so besonders macht, ist ihr natürliches Schimmern. Dieses optische Phänomen versuche ich immer wieder einzufangen. Durch das Übereinanderlegen transparenter Farbschichten und das abschließende Verfeinern mit einem Hauch von … DANIEL SMITH Lumineszierende Aquarelle, wie zum Beispiel Schillerndes elektrisches Blau, Ich kann dieses Gefühl von Licht, Glanz und Bewegung nachempfinden. Durchdacht in mehreren Schichten aufgetragen, verleihen diese leuchtenden Pinselstriche der Feder Tiefe und einen natürlichen Schimmer, der sie zum Leben erweckt.

Iridescent Electric Blue

Artikelnummer: 284640027
Pigment: PW 20, PW 6 | Serie: 1
Lichtechtheit: I – Ausgezeichnet
Transparenz: Transparent
Färbung: 1-Nicht färbend
Granulation: Granulieren

Gebäudeform durch Schatten

Eine Frage, die mir oft gestellt wird, ist, warum ich mit dem Malen der Schatten beginne.

Manche glauben, mit dunkleren Tönen anzufangen sei ähnlich wie Konturieren, etwa beim Ausmalen eines Malbuchs. Das ist aber überhaupt nicht meine Herangehensweise. Ich denke nicht in Linien, sondern in Flächen.

Aquarell ist ein transparentes und kumulatives Medium. Jede Schicht beeinflusst die nächste, und das Licht kommt stets vom Papier selbst. Indem ich mit Schatten beginne, lege ich die Struktur der Form frühzeitig fest. Ich definiere die Bereiche ohne Lichteinfall, wodurch das Volumen des Motivs auf natürliche Weise hervortritt.

Dies ist besonders wichtig beim Malen von Federn. Federn überlappen sich, ändern ihre Richtung und erzeugen durch subtile Übergänge Tiefe. Mit den Schatten zu beginnen, hilft mir, diese Ebenen zu ordnen und voneinander abzugrenzen, sodass das Bild nicht flach wirkt.

Von dort aus arbeite ich die Mitteltöne heraus und bewahre dabei sorgsam das Licht. Es ist ein Prozess des Schichtens, nicht des Füllens. Jede Entscheidung trägt zu Klarheit und Ausdruckskraft bei und ermöglicht es dem Gemälde, von Anfang an an Tiefe zu gewinnen.

Warum ich Aquarellstifte für Federn liebe

Mein Arbeitsprozess erfordert Konzentration, Kontinuität und eine breite Farbpalette. Deshalb arbeite ich so gerne mit DANIEL SMITH Extrafeine Aquarellstifte.

Die Stifte in der Hand zu halten, ermöglicht es mir, ganz in das Malen vertieft zu sein. Ich muss nicht ständig zur Palette hin und her laufen, was mir hilft, meinen Rhythmus und meine Konzentration beizubehalten. Diese Flexibilität ist unerlässlich, wenn man an detailreichen Motiven wie Federn arbeitet.

Die Pigmentierung ist ein weiterer Grund, warum ich sie so gerne verwende. Die Farben sind satt, leuchtend und wunderschön gesättigt. Gerade beim Malen von Vögeln, wo Intensität und Leuchtkraft entscheidend sind, macht das einen deutlichen Unterschied.

Ich reise auch häufig zu Workshops, und die Stifte sind unglaublich praktisch. Sie ermöglichen es mir, eine breite Farbpalette in kompakter Form mitzuführen, ohne dabei an Qualität einzubüßen.

Ihre Vielseitigkeit schätze ich sehr. Ich kann sie direkt in der Hand verwenden oder kleine Partikel auf einer Palette aktivieren. Diese Flexibilität unterstützt meinen Arbeitsprozess, anstatt ihn zu unterbrechen.

Für mich sind Aquarellkreiden nicht nur ein Werkzeug. Sie sind eine Erweiterung meiner Malweise.

Silvia Trad

Silvia Trad Sie besitzt einen Bachelor-Abschluss in Architektur und Bildender Kunst von der Universität São Paulo, Brasilien. Seit 20 Jahren widmet sie sich der Aquarellillustration und dem Grafikdesign und ist auf dem amerikanischen, europäischen und brasilianischen Markt sehr aktiv.

Seit 2017 konzentriert sie sich ausschließlich auf ihre Karriere als Aquarellkünstlerin, sie hat Online-Kurse sowohl in Brasilien als auch in Portugal beworben und hatte außerdem das Privileg, Preise bei Wettbewerben auf der ganzen Welt zu gewinnen sowie an Gruppen- und Einzelausstellungen in mehreren Ländern teilzunehmen.